{SONNTAGSGEDANKEN} WENN DER JOB DICH KRANK MACHT

Montag – 6:30 Uhr! Der Wecker klingelt! Du reißt die Augen auf und das erste was du empfindest ist ‚Angst’. Angst dem Druck heute nicht standzuhalten, Angst irgendetwas falsch zu machen oder Angst vor einer bestimmten Person. Dies kann der Chef sein oder einer der Kollegen.

Jeden Tag, fünf Mal die Woche so aufzustehen macht unglücklich. Und wenn man auf Dauer unglücklich ist macht das krank. Songs wie ‚Bück dich hoch’ entstehen sicher nicht aus reiner Phantasie. Wir leben in einer Gesellschaft, in der man sich für den Job wahrhaftig aufgeben muss. Ja, aufgeben muss!

#Privatleben?

Total überbewertet! Was gibt es schöneres, als erneut nach Feierabend oder am Wochenende in einem Seminar zu sitzen und dadurch weder Überstunden aufbauen zu können noch monetär entlohnt zu werden. Hey, schließlich ist das Seminar gut für dich und deine berufliche Zukunft und  außerdem… Wer braucht denn schon ein ruhiges Wochenende? 😉

Du wachst auf und fühlst dich schlecht, richtig schlecht. Fieber? Hexenschuss? Magenkrämpfe? Whatever… Solange man noch geradeaus gehen kann erspart man sich den Gang zum Arzt und tritt lieber den direkten Weg zur Firma an. Ist ja auch viel sinnvoller eine Grippe zu verschleppen und am Ende mit einer Herzmuskelentzündung oder sonstigem mehrere Wochen auszufallen oder die Kollegen anzustecken. (Achtung – Ironie!) 😉 Ganz zu schweigen von der fehlenden Anerkennung für das erbrachte Engagement. Am Ende ist jeder von uns austauschbar…

Mit diesen Beispielen möchte ich euch vor Augen führen, dass oben beschriebenes leider oftmals die Realität ist. Zum Teil schreibe ich aus eigener Erfahrung und zum Teil durch die Erfahrungen von Freunden. Erschreckender Weise hatte jeder den ich kenne in irgendeiner Form solch genannte ‚Erlebnisse’. Es gibt natürlich in jeder Branche harte Zeiten im Job, aber wenn ein solcher Zustand über mehrere Wochen, oder gar Monate anhält, kann ich euch nur raten die Reißleine zu ziehen.

DO IT – TRAU DICH!

Wenn ich diesen Schritt eher gewagt hätte, wäre mir das Gefühl welches ich nun seit einigen Monaten empfinde viel eher wieder ins Bewusstsein gerückt. Ich rede vom ‚glücklichen Arbeiten’. Ich könnte 24/7 arbeiten. Ich liebe meine jetzigen Tätigkeiten als Bloggerin und ich liebe meine Tätigkeiten im Event- und Social Media Management mit dem dazugehörigen Influencer Marketing. Ganz zu schweigen von den vielen wunderbaren Menschen, die ich kennenlernen durfte und mit denen ich liebend gerne ein Käffchen trinke und gemeinsam vorm PC grüble (auch nach Feierabend).

Mir ist bewusst, dass nicht jeder der gerne einer neuen Tätigkeit nachgehen mag sofort fündig wird. Aber sich umzuschauen oder weiterzubilden ist ein erster Schritt. Einer meiner liebsten Sprüche dazu lautet:

Am Ende bereust du nicht das was du getan hast, sondern nur das was du nicht getan hast!

Fashioncircuz by Jenny sonntagsgedanken {SONNTAGSGEDANKEN} WENN DER JOB DICH KRANK MACHT

Selbst wenn man am Ende scheitert, so war es ein Learning und man muss sich nie die Frage stellen: ‚Was wäre gewesen wenn…?’. Mein Schritt in die Selbstständigkeit war ein langer und anstrengender Weg. Bis dato hat er sich aber absolut gelohnt und egal was passiert. Diese Zeit war in beruflicher Hinsicht die beste meines Lebens! Mehr dazu könnt ihr hier nachlesen.

Und hey…

 

Keiner hat behauptet das es einfach wird! Aber mit einem Lächeln am Morgen nach dem Ertönen des Weckers fällt mir persönlich alles leichter.

#startyourdayright

Ich möchte nochmal verdeutlichen, dass ich nicht von stressigen Phasen rede, in denen jeder Überstunden macht und gestresst ist. Das gehört dazu und ist völlig okay. Solange man glücklich mit dem was macht ist. Denn glücklich sein ist der Schlüssel zu einem ausgeglichenen Leben. Wer dies nicht ist, nimmt die Laune mit nach Hause und dort geht der Stress dann weiter. Es lebe die Endlosschleife…

Nun seid ihr gefragt!

Wie sieht es bei euch aus? Wie sind eure Erfahrungen?  Seid ihr glücklich? 

Wenn nicht, was hindert euch daran es zu sein?

Seid mutig, denn Mut wird oft belohnt!

Ich bin sehr auf eure Meinungen gespannt und freue mich auf zahlreiche Kommentare. Bei solch persönlichen Beiträgen ist mir das wirklich sehr wichtig. Ich freu mich drauf!

Habt einen schönen Sonntag meine Süßen.

xx, eure Jenny <3

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  • Vollkommen richtig! Und sehr schön zu lesen, dass du den Schritt gewagt und geschafft hast! Mein Job ist nicht der mieseste – auch nicht der schönste, aber wenn man ein gutes Team hat, lässt es sich um einiges besser aushalten, täglich im Büro zu sitzen mit langweiliger Schreibtischarbeit – Woche für Woche der gleiche Ablauf.
    Doch es ist auch nur eine Frage der Zeit, bis ich mich selbst verwirkliche 😉
    Grüße aus Bremen

  • Hallo liebe Jenny!

    Ich bin Dir so dankbar für diesen Beitrag. Du sprichst mir aus der Seele. Leider habe ich mich über einen noch längeren Zeitraum mit dem richtigen Wort in die Arbeit gequält, überwunden. Habe nicht erkannt, dass es sich nicht nur um eine stressige Phase handelt, sondern es die Umstände sind. Dachte immer, dieses in den Griff zu bekommen. Hinzu kommen die Zweifel an einem selbst. Am Schluss ist man soweit, dass auch die Leistung darunter teilweise gelitten hat. Und das ist dann der ‚Strudel‘, in dem man sich befindet – zu guter Letzt kommen körperliche Beschwerden dazu. Habe mir diese nun endlich! Pause genommen. Und bin gerade auf der Findungssuche. Auf einen neuen Weg. Ich möchte morgens wieder gerne zur Arbeit gehen. Mit Menschen zusammensein, und da ist es egal, wenn der Tag nach 8 h nicht zu Ende ist. Frei nach dem Motto: ‚Find something you love and do it forever!‘

    Mit ganz lieben Grüssen

    Andrea

    • Liebe Andrea,
      vielen Dank für deine lieben Worte. Genauso wir du es beschreibst ist es auch. Ich wünsche dir nur das Beste und du wirst deinen Weg sicher finden! Den ersten Schritt hast du ja bereits gewagt! Toll! 🙂
      Liebst,
      Jenny

  • Liebe Jenny,
    deine Worte treffen 1:1 auf meine Situation zu, Tag für Tag in dem Hamsterrad, eine arrogante Chefin die der Meinung ist man müsste sich glücklich schätzen dort zu arbeiten, die keinen blassen Schimmer hat…Ach ich ärgere mich schon wieder, irgendwann wage ich den Schritt, mir fehlt nur die Kraft etwas neues in Angriff zu nehmen, einen schönen Sonntag, Mona

  • Ich habe gerade meine Ausbildung abgeschlossen und bin jetzt in einer Behörde, alle meine Bekannten sind begeistert das ich so einen sicheren Job habe. Aber manchmal zweifelt man ob der Schreibtisch Job einen erfüllt. Liebe Grüße Lena

  • Hallo Frau Kemen,
    toll geschrieben, Sie sprechen mir aus der Seele, mir ging es genauso bis ich mich selbstständig gemacht habe, liebe Grüße Kristina

  • Guten Abend meine Liebe,
    erst einmal möchte ich dir meine ganz große Bewunderung aussprechen, dass du dich gegen dieses schlechte Gefühl gewehrt hast & jetzt etwas tust, was dir richtig Freude bereitet. Ich mache zurzeit eine Ausbildung und bin vor kurzer Zeit in ein anderes Büro von unser Filiale gewechselt und seitdem fühle ich mich wirklich viel wohler. Ich liebe meinen Job, mache meine Arbeit unheimlich gerne & es macht mir auch nichts aus einmal länger dort zu bleiben. Manchmal ist es zwar wirklich stressig und man hätte am liebsten mal eine Auszeit aber ich denke Stress gehört überall einmal dazu. Das wichtigste ist das man sich bei er Arbeit wohl fühlt, denn nur dann kann man auch eine gute Leistung erbringen. Wenn man schon morgens mit einem schlechten Gefühl aufsteht, dann ist es wahrscheinlich wirklich nicht das richtige. Es freut mich, dass dich das Bloggen so glücklich macht 🙂 Hab eine schöne Woche !

    Liebe Grüße 🙂
    Measlychocolate by Patty

  • Liebste Jenny…. einen ganz ganz tollen Text hast du da geschrieben und ich bin der vollkommen bei dir. Klar, die Arbeit darf und soll ein nicht krank machen aber wenn man in einem gewissen Alter ist, sich dann nach was Neuem um zu schauen das ist leider alles andere als einfach und auch einen neuAnfang zu wagen… Das ist ab einem gewissen Alter nun mal leider richtig richtig schwer möglich und das ist leider Fakt 😒 Ich finde das sollte auch erwähnt werden

  • Liebe Jenny,
    mir geht es manchmal genauso. Nur das ich noch in die Schule gehe aber selbst da kommt das oft vor. Das Problem ist, dass man nichts an der Schule ändern kann. Jendenfalls nicht viel. Auch ich habe letztens über ein ähnliches Thema geschrieben. Hättest du noch einen Tipp für mich, was ich in solchen Situationen tun soll?
    xoxo Golda

    https://notizheftblog.wordpress.com/

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